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Die Vereinigten Gungans (VG) waren ein Zusammenschluss der gunganischen Stämme im Sumpf- und Seenland von Naboo.

Vereinigte Gungans
Allgemeine Informationen
Institution(en):

Vereinigter Rat

Gründer:
  • Ar-Man-Dunks
  • Net-Pyt Wanks
  • Cheri V.
  • Sonda II.
Regierungssitz:
  • Dora Gunga
  • Ägä Gunga (1086-769 VSY)

beide auf Naboo

Währung:

Gugas

Sprache:

Gunganisch

Historische Daten
Gründungsjahr:

1376 VSY

Auflösung:

769 VSY

Das Reich[]

Das "Vereinigte Reich", wie es lange Zeit von den Mitgliedern der Vereinigten Gungans genannt wurde, erstreckte sich über das gesamte Seenland, sowie über das Sumpfland.

Geschichte[]

Die Anfänge (1376-1227 VSY)[]

Die Vereinigten Gungans wurden 1376 VSY von den Bossen der Gungan-Stämme der Dora, Semino, Sonana und Chocho gegründet. Insbesondere die Dora erhofften sich dadurch eine Stärkung des Handels und eine Ausweitung der Macht. Der erste Herrscher der VG, Oberboss (gunganisch: Opraboss) genannt, wurde der Herrscher der Dora, Ar-Man-Dunks. Bis 1227 VSY wurde die VG ausschließlich von Bossen der Dora regiert. Über diese Herrscher ist kaum etwas bekannt, man kennt sie nur aus in Dora Gunga gefundenen Inschriften. Historiker sind sich bis heute uneinig ob es sich bei diesen Herrschern um reale oder mythologische Herrscher handelt. Zumindest die letzten drei Oberbosse dieser Epoche Dinks, Fand II. und Fand III. gelten in den Augen der meisten Historiker als gesichert.

1310 VSY rissen die Mada im Reich der Chocho die Macht an sich. Diese konnten innerhalb von nur fünf Jahren den ganzen Nianorm-Sumpf einnehmen. Um weitere Eroberungen der Mada einzudämmen, beschlossen die Mada und die VG 1286 VSY eine gemeinsame Grenze, den Fluss Mai. Jedoch versorgte der Stamm der Neuen Nördlichen Tetra die Chocho-Rebellion mit Waffen und Nahrung. Um dies zu unterbinden, fielen die Mada unter Boss Anglia 1281 VSY ins Reich der Neuen Nördlichen Tetra ein. Die VG befand sich zu dieser Zeit im Kronenstreit zwischen Oberboss Dinks und Fand II. Entgegen dem Befehl von Oberboss Dinks rief Fand II. zum Krieg gegen die Mada auf. Dieser sogenannte 1. Gunganzug dauerte von 1281-1277 VSY. Dieser Krieg konnte von den VG gewonnen werden und schwächte die Mada stark. Als Fand II. jedoch 1251 VSY starb, fiel Boss Anglia erneut in Tetranien ein und schaffte es diesmal, Gunga Tetra, die Hauptstadt der Neuen Nördlichen Tetra, einzunehmen.

Aufgrund steigender Flüchtlingszahlen aus Tetranien und Hilferufe der Protestgruppen, rief Oberboss Fand III. 1230 VSY den 2. Gunganzug aus, der bis 1227 VSY andauerte. Trotz vieler Verluste auf madanischer Seite, wurden die VG-Truppen zurückgezogen. Denn in Dora Gunga revoltierten derzeit dorische Adelsgeschlechter unter Führung von Boss Fulk, Boss der erst 1230 VSY in die VG eingetretenen Dilina, gegen Fand III. und vertrieben ihn aus Dora Gunga. Oberboss Fulk setzte weitreichende Reformen ein. Der Vereinigte Rat entstand: Dieser bestand aus zwei Abgeordneten jedes Mitgliedstammes, sowie dem Oberboss. Der Rat stand dem Oberboss dabei nicht nur beratend zur Seite, sondern war gleichberechtigt. Auch die Gesetze wurden reformiert. Diese bestanden bis 1227 VSY nur aus Gesetzen der Dora. Boss Fulk führte 12 zusätzliche Gesetze ein und schaffte alle früheren Gesetze bis auf sieben Artikel ab.

Aufstieg und Herrschaft der Mada (1227-1050 VSY)[]

Im 13. und 12. Jahrhundert VSY bauten die VG ihren Einfluss über das Seenland und über große Teile des Sumpflands aus. Um 1131 VSY waren sie zur wichtigsten sumpf-seenländischen Macht aufgestiegen. Doch nach vier verheerenden Kriegen gegen die Mada sollte es noch einen letzten entscheidenden Gunganzug gegen die Mada geben. Im 7. Gunganzug (1128-1118 VSY) wurden die Mada, Najo und Irok von Boss Schin III. angeführt. Überraschend marschierte er mit seiner Armee und 37 Fambaas vom nördlichen Sumpfland über die Shaakwiesen bis ins Land der Dora, wo er die VG am 04. Oktober 1118 VSY in der Schlacht von Ondra Gunga vernichtend schlagen konnte. Nach dieser Niederlage schickten nur noch die Dora und Chain Truppen aus. Am 07. Oktober 1118 VSY konnte Schin III. die Chain-Hauptstadt Gunga Val einnehmen. Es war die schlimmste Niederlage der VG: 30.000 Chain-Soldaten und weitere 14.000 VG-Truppen starben. Boss Dria IV., Boss der Chain wurde öffentlich hingerichtet und Soldaten, die überlebten, wurden versklavt. Um der Sklaverei zu entrinnen, beging Oberboss Newd Selbstmord.

Die VG hatte nun ein Führungsproblem. Die Verwaltung der Vereinigung war mit dem Vereinigten Rat und dem Oberboss nicht auf große Kriege zugeschnitten. Die VG stand nun ohne Anführer und mit großen Verlusten da. Es herrschte vielerorts eine Endzeitstimmung. Viele sahen die Mada als eine Art Bestrafung durch die Götter oder sogar als die Vorboten des Endes der Welt. Die Chain, einer der mächtigsten und reichsten Stämme im ganzen Seenland, waren gefallen und die 1126 VSY aus Mada-Deserteuren und Chain entstandenen Coma fürchteten mit ihrer Vernichtung. Diese waren Verbündete der VG. Sechs Mitgliedstämme und die Coma schworen in dem Konzil von Dora Gunga 1117 VSY, nie wieder in einem Gunganzug mitzuwirken.

Um der kompletten Vernichtung der VG zu entrinnen ernannte der Vereinigte Rat Boss Schin III. 1116 VSY zum Oberboss. Die einzige vom Rat geforderte Bedingung dafür war, dass die Mada kein Mitglied der VG angriffen. Jedoch löste Boss Schin III. den Vereinigten Rat 1101 VSY auf und bestimmte neue Gesetze. Die Cree sahen dies mit Missgunst und verübten Anschläge auf hochrangige Mada. 1084 VSY erklärte Schin III. den Cree und den Chantah dann den Krieg. Dieser Feldzug wurde von seinem Sohn Schin IV. fortgeführt. Dieser Feldzug sorgte für viel Unmut in der Bevölkerung und auch bei den Oberhäuptern der Mitgliedstämme. So schafften es die Rol, Verbündete der Dora, 1052 VSY die Stadt Dora Gunga einzunehmen. Zwei Jahre später wurde Boss Schin V. von Boss Mort abgesetzt und 1049 VSY ermordet.

Herrschaft von Oberboss Mort (1050-976 VSY)[]

Um 1050 VSY war die VG, geschwächt durch die Mada, nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Viele Städte waren zerstört und von den ehemals dreizehn Mitgliedern waren nur noch sechs übrig. Jedoch leisteten vor allem die Dora und die Semino Widerstand. Deren Verbündete, die Rol, griffen die Mada zudem von außen an. Sie wurden angeführt von Boss Mort, der 1051 VSY der Nachfolger von Boss Masa wurde. Ihm gelang es 1050 VSY, Boss Schin V. abzusetzen und gefangen zu nehmen und die Mada zu zwingen, mit ihren Armeen abzuziehen. Nach zwei Monaten ging Schin V. ins Exil, doch als die Mada der Forderung nicht nachgingen, wurde Schin V. verhaftet und im Januar 1049 VSY in Dora Gunga hingerichtet. Eian-Manu-Schin, der Bruder von Boss Schin V., gründete daraufhin die Madanische Protestbewegung der Alten Ordnung. Jedoch konnte auch er gefasst und im Januar 1045 VSY hingerichtet werden.

In den Anfangsjahren der Herrschaft von Oberboss Mort hatten die Vereinigten Gungans mit großer Armut zu kämpfen. Zugleich wollten die Stämme der Semino, Pueb und Cree aus den Vereinigten Gungans austreten. Besonders der Austritt der Semino hätte für die VG den Zusammenbruch bedeutet. Die Misswirtschaft in den Mitgliedstaaten, die von den Mada mehr ausgeplündert als verwaltet wurden, war mehr als nur schwerwiegend. Die Bauernschaft und das einfache Volk verarmten immer mehr. Die VG-Truppen formierten sich zu eigenen Militärstaaten und verweigerten dem Staat die Treue. 1029-1028 VSY wurden die Stämme der VG zudem vom Grünen Tod heimgesucht, einer Krankheit, die hunderttausende Todesopfer forderte.

Jedoch war Oberboss Mort ein erfolgreicher Feldherr und ein geschickter Regent. Im Zun-Feldzug (1009-999 VSY) schaffte er es, einen Wiedereintritt der Zun zu erreichen. Dieser Stamm war nämlich sehr reich an Rohstoffen und deshalb wichtig, um die Armut innerhalb der VG zu bekämpfen. Zudem führte er Oberboss Fulks Gesetze wieder ein und verlieh dem Vereinigten Rat wieder seine ursprüngliche Macht. Während seiner Herrschaft traten alle Stämme des Sumpf- und Seenlands der VG bei. Selbst die Mada konnten 990 VSY durch bessere Handelsbeziehungen überzeugt werden, in die VG einzutreten. So konnten die VG erneut erstarken.

Dreiteilung und Wiederherstellung (976-895 VSY)[]

Nach dem Tod von Oberboss herrschte große Unruhe. Mort hatte keinen Nachfolger bestimmt und auch keinen Stamm, der diesen stellen sollte. Nach außen hin wurde der Anschein gewahrt, die VG blieben weiterhin stabil, doch schon etwas mehr als einen Monat nach Morts Tod beanspruchten acht Bosse gleichzeitig den Thron der VG, sodass sich das Reich in einen Bürgerkrieg begab.

Dieser konnte nur knapp abgewendet werden, indem die anderen Mitglieder des Vereinigten Rats den Streit schlichteten und Ganikon I., den als besonders weise angesehenen Boss der Apacha, als Herrscher einsetzten. Als dieser dreizehn Jahre später starb, schwang sich Boss Dans I., Herrscher der Semino, zum Oberboss auf. Weil dieser von vielen als sehr negativ beurteilt wurde und die Apacha kurz nach dessen Machtübernahme den Gegenherrscher Ovito ernannten, beschloss der Vereinigte Rat 961 VSY seine Auflösung und eine Dreiteilung des Reiches der VG. Fortan gehörten das Sumpfland und das südwestliche Seenland der Apacha-Provinz an, die Ländereien der Zun und das Alte Gebirge waren Teil der Hop-Provinz, der Rest gehörte der Najo-Provinz an.

Diese Dreiteilung dauerte 63 Jahre an. Aufgrund hoher Armut und hohen Staatsschulden wurde 907 VSY der Hop-Teil vom Apacha-Teil übernommen. 898 VSY begann Oberboss Zandi einen Krieg gegen die Najo-Provinz, die drei Jahre später mit dem Sieg der Apacha endete. Die Najo-Provinz wurde zum erneuten Eintritt in die VG gezwungen.






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