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Rollsen auf einem Raumschiff.

Rollsen der Revaniter war ein Sith-Lord und späterer Jedi zur Zeit der alten Republik.

Junge Jahre[]

Rollsen wurde 3655 VSY unter dem Namen Rollsen Lée in die Sklaverei des Sith-Imperiums hineingeboren. Er hatte einen Bruder namens Korinamo. Als Rollsen vier Jahre alt war, wurde das Imperium auf seinem unbekannten Geburtsplaneten von der Republik angegriffen. Die Republik hatte vor, so viele Sklaven wie möglich zu befreien. Es entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen der Republik und dem Imperium um das Sklavenlager. Irgendwann schaffte es die Republik, ein Schiff in den Teil des Lagers von Rollsen und Korinamo zu bringen. Das Schiff nahm eine Menge Sklaven auf, doch als gerade einmal das halbe Schiff voll war, begannen gerade gekommene Imperiale Soldaten auf das Raumschiff zu schießen. Korinamo konnte gerade noch auf das Schiff springen, und sofort musste das Schiff abheben. Rollsen wurde zurückgelassen.

Doch als die Imperialen Truppen einsahen, dass sie das Raumschiff einfach nicht trafen, kam ein Sith-Lord namens Darth Mandas und versuchte, das Schiff mitsamt all seinen Passagieren auf die Erde runter zu ziehen. Rollsen, der wusste, dass sein Bruder auf dem Schiff war, schoss instinktiv und voller Wut Machtblitze auf Mandas. Dieser wurde schwer verletzt, und das Schiff mit den Sklaven konnte entkommen. Mandas humpelte zu Rollsen hinüber und sagte: "Du gefällst mir, Kleiner" und nahm ihn als seinen Schüler auf.

Lichtschwertklau[]

Der erste Auftrag, den Rollsen von Darth Mandas bekam, war das Klauen eines Lichtschwerts. Er sollte den Jedi Ciolen Dale berauben. Mandas sah das als die ideale Prüfung für Rollsen, ob er denn auch wirklich würdig sei, sein Schüler zu werden. 3660 VSY wurde Rollsen von Darth Mandas auf einen republikanischen Transporter geschmuggelt. Dieser brachte Rollsen nach Tython, wo dieser Meister Dale berauben sollte. Auf Tython angekommen betrachtete Rollsen erst einmal fasziniert den Planeten. Es war wunderschön. Irgendwann kam aber eine Holonachricht von Darth Mandas, in der Mandas sagte, Rollsen sollte sich beeilen. Also folgte er einem Schild zum Jedi-Tempel. Dort erinnerte er sich an den genauen Plan, den Darth Mandas ihm eingetrichtert hatte. Er riss ein paar Risse in seine eigenen Kleider, damit er aussah wie ein Straßenkind. Dann nahm Rollsen einige Rhodianische Kofdi-Zwiebeln aus seiner Tasche und zerschnitt diese in immer kleinere Stücke. Als seine Augen bereits tränten, setzte er sich auf die Stufen des Jedi-Tempels und täuschte ein Weinen vor. Eine vorbeigehende Padawan nahm ihn zur Kenntnis, und kam auf Rollsen zu. Sie bagann zu reden: "Na, was ist denn los mit dir, Kleiner? Geht´s dir nicht so gut?" Rollsen dachte an seinen Text und sprach mit bemüht zittriger Stimme: "Kampf. Eltern. Tod. Wald. Kalt." Die Padawan war entsetzt: "Oh Gott! Keine Sorge, ich bringe dich zu Meister Dale, der kümmert sich um dich."

Sie gingen durch den Jedi-Tempel. Rollsen war beeindruckt von der Größe dieses Gebäudes. In der zweiten Etage befanden sich die Räumlichkeiten von Ciolen Dale. Die Padawan, welche Kila Yundrom hieß, klopfte an die Tür und fragte: "Meister Dale, habt Ihr kurz Zeit?" Die Tür öffnete sich und Ciolen Dale kam heraus. "Worum geht´s?" Er sah Rollsen und beantwortete sich die Frage selbst: "Ah, um den Kleinen hier. Was ist mit ihm?" "Er saß auf der Treppe zum Jedi-Tempel. Er sagte, seine Eltern seien vor nicht allzu langer Zeit im Wald gestorben" Für Dale war anscheindend alles klar: "Diese verdammten Fleischräuber... Keine Sorge, Kleiner, wir werden dich versorgen." Er rief jemanden an. "Hallo, Ceep. Ich habe hier einen kleinen Jungen, der versorgt werden muss. Kannst du dich bitte darum kümmern?" Ohne eine Antwort abzuwarten legte er auf. Rollsen hatte Angst. Wenn er von Dale getrennt würde, käme er nicht mehr an sein Lichtschwert ran. Auch wenn es unzählige Möglichkeiten gäbe, wie er aus dieser Situation rauskam, fiel Rollsen nur eine ein: Das Lichtschwert holen und abhauen.

Rollsen zog mit der Macht an Meister Dales Lichtschwert, und bekam es in die Hände. Er sah einen Lüftungsschacht und krabbelte schnell hinein. Die Jedi versuchten Rollsen zu folgen, doch für sie war der Lüftungsschacht zu klein. Er krabbelte weiter, bis er beim Trainingsgelände des Tempels rauskam. Er schlich sich in den Wald hinein und von dort aus auf eine Fähre nach Tatooine. Dort angekommen empfing ihn bereits ein Schiff, in dem Darth Mandas saß. "Gute Arbeit" rief dieser Rollsen zu. Rollsen sprang auf.

Die Prüfung zum Sith-Lord... Oder doch nicht?[]

Im Jahr 3635 VSY bat Darth Mandas seinen Schüler in seine Gemächer. Rollsen hatte in den letzten Jahren viele Missionen für Mandas erledigt. "Mein Schüler" ,begann Mandas, "ich glaube, du bist bereit für deine Prüfung zum Sith-Lord. "Was soll ich tun, Meister?", fragte Rollsen. "Du musst deinen ersten Jedi töten." "Aber es herrscht doch gar kein Krieg" "Glaub mir, der herrscht..." Rollsen brich das Thema ab: "Meister, warum müssen die Sith immer so grausam und gewalttätig sein?" "Ich verstehe deine Frage nicht" "Wozu immer diese ganze unnütze Quälerei von Gefangenen und so?!" Darauf antwortete Darth Mandas nicht mit Worten, aber Machtblitze, die auf Rollsen niederprasseln, sprechen eine ziemlich deutliche Sprache. "Ich werde dich verschonen", sagte Darth Mandas, "aber schwöre, dass du nie wieder den Weg der Sith in Frage stellst!" "Ich schwöre", brachte Rollsen gerade so hervor. "Gut. Denn ich habe einen Auftrag für dich. Die Vernichtung eines Republikanischen Stützpunktes. Wenn du die erfolgreich abgeschlossen hast, erhebe ich dich in den Stand eines Sith-Lords.

Der "Republikanische Stützpunkt"[]

Rollsen bereitete sich auf den Angriff vor. Doch dann kam Gilo, ein Droide, den Rollsen selbst gebaut hatte, hinein und sagte: "Rollsen, Ihr Angriffsteam möchte sie gerne kennenlernen." "Und wo ist das Angriffsteam?" "Also... Ein Mitglied steht gerade hinter Ihnen." Rollsen erschrak, als er hinter sich einen männlichen Rattataki erblickte. Aber er fasste sich wieder und der Rattataki stellte sich vor: "Guten Tag, mein Name ist Jen Melio. Meisterspion." Gilo mischte sich wieder ein: "Der Rest des Teams möchte Euch gern kennenlernen, Rollsen" Rollsen ging aus seinem Zimmer und sah sechs weitere Leute. Die stellten sich der Reihe nach vor.

Olnas, ein kräftiger, alter Zabrak, hatte einen Blaster in der Hand. Nach eigenen Aussagen legt er ihn nie weg.

Miroty, ein Twi´lek mit einem mechanischen Arm, guckte einfach nur grimmig. "Kau'lehalle so fendoon" ["Die Gäste sind willkommen" auf Twi´leki], witzelte Rollsen. "Ich spreche auch Basic, Idiot" antwortete Miroty.

Nalia, eine Rattataki , grinnste fies unter ihrem Hut. Sie sagte, sie sei die schnellste Schützin in der ganzen Galaxis. Keine Sekunde später schoss Rollsen ihr den Hut vom Kopf.

Ben Yave, ein menschlicher Imperialer, stellte sich höflich vor. Doch dann "Und ich möchte Sie darauf hinweisen, dass Sie hiermit festgenommen sind." Miroty warf ihn aus dem Fenster.

Die vorletzte Person, eine reinblütige Sith, hieß Verna Ranc (Urahnin von Krolynn Ranc). Sie hatte eine enge Verbindung zur Macht, weshalb sie in die Zukunft sehen konnte. Sie zückte ihr rotes Lichtschwert und zertrümmerte eine Vase von Rollsen. "Hey, was soll das?! Das war ein Erbstück!", rief Rollsen. "Das ist für die Vase, die Ihr MIR zerstören werdet", erwiderte Ranc nur knapp.

Der letzte neue Kollege von Rollsen war ein hellhäutiger Zabrak. "Und wie heißt Ihr?" fragte Rollsen. "Lée", antwortete der Zabrak, "Korinamo Lée".

Der Angriff[]

Die beiden Brüder freuten sich natürlich riesig, sich wiederzusehen. Sie erzählten sich alles, was in ihrem Leben bisher so passiert war. Doch als die anderen drängten, ging es los. Sie stiegen in ein Raumschiff, das vor Rollsens Apartment wartete, ein und Verna Ranc erklärte alles. "Wir greifen einen Stützpunkt der Republik auf Hoth an. Die Republikanischen Soldaten haben Zivilisten in das Lager gemischt und verstecken sich hinter den Zivilisten." "Und wie finden wir heraus, wer Zivilist ist und wer nicht?", hakte Rollsen nach. "Das müssen wir nicht", erwiderte Verna, "wir töten sie einfach alle. Irgendwelche Einwände?" Rollsen wollte etwas sagen, tat es dann aber doch nicht. "So. Wir haben nicht ewig Zeit. Also hier der ausgefeilte und strategisch gut geplante Schlachtplan: Wir stolzieren in den Stützpunkt durch den Haupteingang rein und metzeln alles was sich bewegt nieder. Noch Fragen?"

Am nächsten Morgen war es soweit: Das Team, unterstützt von drei dutzend Soldaten, marschierte in den Stützpunkt hinein. Aber für Rollsen sah er mehr nach einem Dorf aus. Diese Republikaner verstanden wirklich was von Tarnung. Doch als er die ersten Leute sah, stockte er: Talz. Das waren hundertprozentig keine Republikanischen Soldaten. Doch da gingen die anderen schon zum Angriff über: Sie schlachteten einen Talz nach dem anderen ab. Doch keiner der Talz schaffte es wirklich, sich zu wehren. Und da wurde Rollsen alles klar: Das hier war ein Zivilistendorf, das wahrscheinlich einfach nur einen Vertrag mit der Republik hatte. Er sah einen, dann den nächsten und immer so weiter umfallen. Er musste etwas unternehmen. Ehe er wusste, was er tat, blockte Rollsen Lichtschwerthiebe, die Kinder hätten treffen können. Nach ein paar Minuten war es allen auf dem Schlachtfeld klar: Rollsen hatte die Seiten gewechselt. Ein paar Minuten später waren alle Soldaten des Imperiums inklusive Verna und Miroty tot. Er sah, dass Olnas seinen Blaster auf eine Mutter mit ihrem neugeborenen Kind gerichtet hielt. Rollsen sprang dazwischen, sodass der Schuss nicht die beiden Talz traf, sondern Rollsens Schulter. Olnas schoss auf Rollsen, dieser warf den Schuss aber mit der Macht auf Olnas zurück, was diesen tödlich verwundete. Rollsen spürte, dass Nalia sich ihm von hinten näherte, doch plötzlich stockte sie. Rollsen drehte sich um und sah auch gleich wieso: Eine Talzfrau hatte ihr in den Rücken geschossen. Rollsen zeigte einen Daumen hoch, doch merkte dann, wie sehr seine Schulter wehtat. Jetzt war nur noch Korinamo, sein Bruder, übrig. Dieser schlachtete am laufenden Band Talz ab. Es kamen aber immer wieder welche nach. Und Korinamo hatte sichtlich Mühe, mit allen Angriffen von allen Seiten klarzukommen. Aber er schaffte es. Rollsen konnte nicht dabei zusehen, wie sein Bruder Zivilisten tötet. Er lief hin, und schubste die Talz mit der Macht von ihm weg. Er begann auf Korinamo Lée einzureden: "Korinamo, du musst das hier nicht tun! Das Imperium benutzt dich! Egal, weshalb du jetzt für das Imperium tust, hör auf, diese Leute hier zu töten!" Korinamo fuhr seine gelbe Lichtschwertklinge aus und antwortete unbeeindruckt: "Das Imperium hat mir ´ne saftige Belohnung versprochen. 100.000 Credits! Dafür wäre ich sogar zum Suizid bereit!" Korinamo stach nach Rollsen und verletzte dessen Bein leicht. Rollsen war gezwungen, in die Aggressive zu gehen. Nach einem langem Kampf traf Rollsen Korinamo am Bauch. Beide stockten. Rollsen hatte gar keine Zeit, sich Vorwürfe zu machen, denn er fiel aus Erschöpfung in Ohnmacht.

Aufklärung[]

Als Rollsen aufwachte, sah er rechts neben sich einen Jedi sitzen. Er erschrak. Er war in die Hände des Feinds geraten! Er hörte, wie eine Ärztin und ein Arzt sich gegenseitig zuflüsterten. Dann kam ein republikanischer General hinein und begann zu Rollsen zu sprechen: "Gute Arbeit, Soldat! Ihr habt das Leben von vielen unschuldigen Zivilisten gerettet. Dafür bekommen Sie mindestens einen Orden. Dürfte ich wissen, zu welchem Regiment Sie gehören?" Rollsen dachte kurz darüber nach, ob er lügen sollte, aber er war sich sicher, dass die Republikaner letztendlich eh alles über ihn herausfinden würden. "Ich bin ein Sith von Dromund Kaas." Alle im Raum erschraken, nur der Jedi blieb gelassen. "Dann erklärt mal", und Rollsen erklärte alles.

"Dann seit Ihr also eigentlich gekommen, um die Talz auszulöschen, die anderen haben aber behauptet, es wäre einer unserer Militärstützpunkte? Interessant", fasste der General nochmal zusammen. "Ja", begann Rollsen wieder zu sprechen, "ich konnte aber nicht dabei zusehen, wie ein Zivilist nach dem andern starb". Der Jedi dachte kurz nach und sagte dann: "Ich denke, Ihr wäret besser dafür geeignet, ein Jedi zu werden als ein Sith. Akzeptiert Ihr? Die Sith werden Euch ja so oder so nicht mehr willkommen heißen." Rollsen wollte akzeptieren, bis ihm einfiel, dass er ja bei den Revanitern war. "Aber ich bin Mitglied bei den Revanitern. Wenn ich meine Mitgliedschaft bei denen behalten kann, gerne. Sonst nicht!" Die Republikaner und der Jedi tuschelten kurz, doch dann sagte der General: "Einverstanden". Von da an wurde Rollsen zum Jedi ausgebildet. Keiner bemerkte den Speeder, der zusammen mit Korinamo Lée davonfuhr.

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