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Ordnungszeit (4712-2988 VSY)
Statistische Informationen
Galaktischer Konflikt:
  • Sando-Feldzug (um 4710-4692 VSY)
  • Entame-Feldzug (um 4380 VSY)
  • Feldzug von Semontre I. (um 4336 VSY)
  • Ägä-Region-Konflikt (um 4189-4126 VSY)
  • Maatilan-Paschankiti-Krieg (um 3806 VSY)
  • Logsa-Mitsa-Krieg (um 3712-3703 VSY)
  • Schlacht von Kadisi Gunga (um 3650 VSY)
  • Sumpflandkultur-Feldzüge (um 3256-3077 VSY]]

Die Ordnungszeit beschreibt in der Zaritischen Einteilung der Gungan-Geschichte den Zeitraum von der Thronbesteigung Sandos I. bis zum Zusammenbruch des Reiches der 3. Sumpflandkultur. In dieser Periode Naboos bildeten sich große Gungan-Reiche, die die kleinen Stadtkulturen der Aufblühungszeit eroberten. Dadurch florierte in dieser Periode der Handel.

Frühe Ordnungszeit (4712-4375 VSY)[]

Westliches Sumpfland[]

Im Westlichen Sumpfland kam es Mitte des 5. Jahrtausends VSY zu tiefgreifenden Veränderungen. Von Gunga Ah, einer Stadt im Südwesten des Sumpflands, ausgehend, errichtete Sando I. ein Großreich. Diesem Ungotoboss gelang es nicht nur, seinen Machtbereich auf das Hinterland seiner Heimatstadt auszudehnen, sondern fast das ganze Westliche Sumpfland unter seiner Herrschaft zu vereinen. Dies lässt sich vermutlich sowohl auf Sargons außergewöhnlichen Führungscharakter als auch auf militärische Reformen zurückführen. Das sandonische Heer war beweglicher als das der Tonscheibenkultur und diesem folglich überlegen. Bei Sandos Tod herrschte er über ein Reich, das sich von Agani Gunga im Norden bis nach Yamenien im Süden erstreckte, wobei ihm auch der erste Einsatz einer Seestreitmacht zugeschrieben wird, da er auch die Inseln Ägä und Abra einnehmen konnte.

Östliches Sumpfland[]

Bei der Maikultur ging die Entwicklung der Antini-Zeit (5062-4557 VSY) ungehindert weiter. Nach der Einverleibung des Maideltas weitete sich das Reich nach Osten aus. Die Herrschaftsstrukturen wurden verfeinert, die Kultur nahm ihre endgültige Gestalt an. Dies zeigt sich vor allem im Bau monumentaler Grabanlagen. Malerei und Bildhauerei erreichten zudem erste Höhepunkte.

Andere Gebiete[]

Die Dominanz, die das Plasma noch bis ins vierte Jahrtausend VSY besaß, ging allmählich auf das Metall Bronk über. Zu ihrer Herstellung benötigte man neben dem inzwischen nahezu allgegenwärtigen Plasma, das nun Gegenstand systematischen Bergbaus war, auch Zinn, das in der Ägä-Region vermutlich von den Labyrinthinseln oder aus dem Lianorm-Sumpf eingeführt wurde.

Im Seenland entwickelten sich ebenfalls Reiche, die kleinere Stadtkulturen annektierten. Eine der ersten dieser Kulturen war dabei die Chi'n'Oh-Kultur am Jin-See. Aber auch die Twin-Lake-Kultur und die Logsa-Kultur errichteten ab 4580 VSY große Reiche.

Hohe Ordnungszeit (4375-3675 VSY)[]

Westliches Sumpfland[]

Das Reich Sandos I. ging nicht lange nach seinem Tod sowohl aufgrund innerer Unruhen wie auch äußerer Bedrohung durch z.B. die Entame-Kultur zugrunde. Um 4375 VSY waren nur noch Gunga Ah und einige Nachbarstädte übrig. Eine Restauration der Stadtkulturen setzte ein, die jedoch nicht lange anhielt. Von außen drangen immer mehr Völker ein, die Entame- und Bargon-Kultur bildeten mächtige Reiche, die bald auf das Westliche Sumpfland übergriffen. Einzelne Shanibosse gewannen kurzzeitig an Macht. Das mächtigste Reich war zunächst das von Agani Gunga, doch bald erkämpfte sich die bis dahin unbekannte Bangli-Kultur unter Führung von Ungotoboss Hamobu von Bangli die Vormachtstellung. Hamobu gründete das zweite Großreich auf sumpfländischen Boden. Dessen Wirkung auf das Westliche Sumpfland war nachhaltiger als die des Sando-Reichs. Die Verwaltungsstrukturen waren verfeinert und es wurde ein umfassender Gesetzkodex erarbeitet. Nebenbei war auch der Kultur Bangli Gungas eine längere Lebenszeit als der Gunga Ahs beschert; bald wurde sie zu der größten und bedeutendsten des ganzen Sumpflands.

Östliches Sumpfland[]

Die Maikultur, die unter Semontre I. viele Städte gewinnen konnten, wandte sich nach der Expansion nach Westen gegen den rohstoffreichen Süden. Um 3875 VSY konnten sie unter Führung von Ungotoboss Thite III. auch die Gegenden bis zum Kusni-Tal erobern und erreichten unter Ungotoboss Lumon ihre größte Ausdehnung.

Seenland[]

Das erste Zeitalter der Herrschaft der Logsa-Kultur bleibt aufgrund mangelnder Quellen im Dunkeln. Um 4025 VSY dehnte sich die Heti-Kultur nach Süden aus, wo sie in Konflikt mit den Mitsa, einem Reitervolk, das den äußersten Süden des Win-Sees bis hin zu den Shaakwiesen einnahm. Zu einer nennenswerten Reichsbildung ist es nicht gekommen, aber es entstanden größere Siedlungen, die durch regen Handel zu Reichtum kamen, so zum Beispiel Ugaria Gunga, Arado Gunga, Gunga Brasa und Gunga Borsa.

Labyrinthinseln[]

Auf der Insel Maatila begann um 4375 VSY die Hochblüte der Maatilan-Palastkultur. Die archäologischen Zeugnisse gestatten einen Einblick in die herrschaftliche Palastkultur, aber die religiösen und politischen Strukturen bleiben größtenteils unsicher, weil die maatilanische Sprache bisher keiner bekannte Sprache sicher zugeordnet werden konnte und daher die minoischen Schriftdokumente nicht verstanden werden können. Als sicher gilt, dass die Maatilan der Seefahrt große Bedeutung beimaßen und auch schon koloniale Expansion betrieben. Zu jener Zeit waren sie wohl die vorherrschende Macht auf den Labyrinthinseln. Ab etwa 3800 VSY beherrschten sie auch die Gebiete der ehemaligen Paschankiti-Kultur.

Späte Ordnungszeit (3675-3375 VSY)[]

Diese Zeit ist vor allem vom beginnenden Untergang des Bangli-Reiches geprägt, das um 3475 VSY zunehmend von kleineren Reichen wie der Maatilan-Palastkultur, die Ägä Gunga und umgebende Städte einnahm, angegriffen und zu Teilen eingenommen wurde. Diese Kulturen konnten zwar schnell zurückgeschlagen werden, dennoch schwächten diese Rückeroberungskriege zunehmend die Stabilität des Reiches.

Die Maikultur geriet in diesem Zeitalter zunehmend in Konflikt mit benachbarten Reichen wie der Kwani- und der Kusni-Kultur und begann ebenso wie die Bangli-Kultur zu verfallen.

Neue Ordnungszeit (3375-2988 VSY)[]

Von manchen Historikern wird dieser Abschnitt als eine eigene Epoche angesehen. In dieser Zeit gewann Eisen an Bedeutung und es entwickelten sich kleinere Kulturen, die den Untergang großer Reiche herbeiführten.

Westliches Sumpfland[]

Mit dem Untergang des Bangli-Reiches und dem Untergang der Salani-Gunga-Kultur entstand im Westlichen Sumpfland ein Machtvakuum, das schnell von der 2. Sumpflandkultur unter Ungotoboss Samanasi II. (3390-3352 VSY) gefüllt werden sollte. Ihm gelang es, sein Reich bis in den Norden auszudehnen. Jedoch verhinderte die Reiterkultur der Malwanen ein weiteres Vordringen.

Die Sumpflandkultur musste sich nun gegen eine Reihe sumpfländischer Stadtkulturen behaupten. Erst etwa ein Jahrhundert nach Samanasis II. Tod gelang es Ungotoboss Samanasi III. (3248–3227 VSY) erneut sein Reich auszuweiten. Die Assyrer konnten im Norden des Sumpflandes wieder die Vormachtstellung erlangen und schließlich Gebiete von Agani und Aglesi Gunga bis an die Messoniaküste erobern. Später fielen auch das Reich der Bangli, das Reich von Gunga Ah und das Reich von Bira Gunga an die Sumpflandkultur, und das in den nördlichen Gebieten aufsteigende Reich von Urar Gunga konnte besiegt werden. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht, 3039 VSY, beherrschte die Sumpflandkultur Vango bis nach Lysien.

Die Sumpflandkultur hatte ihr Reich jedoch überdehnt. Innere Schwierigkeiten machten dem Reich so zu schaffen, dass die Herrschaftsstruktur bröckelte. Besonders in Ägä Gunga entstand ein solcher Hass auf die Sumpflandkultur, dass schließlich ein großer Aufstand entfacht wurde, der mit Hilfe der Maatilan dazu führte, dass die Residenzstädte Agani Gunga und Aglesi Gunga nicht nur eingenommen, sondern grundlegend zerstört wurden. Nach dem Tod des letzten Ungotoboss Arsdono II. 2988 VSY war von der Sumpflandkultur nichts mehr übrig, und zweihundert Jahre später war seine Existenz in Vergessenheit geraten.

Problematik[]

Der Begriff der Ordnungszeit umfasst, wie fast alle Begriffe der Zaritischen Einteilung, ausschließlich die Entwicklungen im Sumpf- und Seenland von Naboo. Entwicklungen anderer Kulturen der Galaxis können durch diese chronologische Einschränkung nicht berücksichtigt werden. Auch die nördlichen Gunganstämme können nicht berücksichtigt werden. Diese schlossen sich nämlich bereits 4000 VSY zu einem großen Stamm zusammen, während die erste solche Vereinigung im Sumpf- und Seenland erst 1376 VSY erfolgte.

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